Viele Unternehmen wollen nach außen ein perfekt kuratiertes Bild zeigen. Das Problem: Genau das lässt Marken oft unnahbar, abstrakt und schwer greifbar wirken.
Wenn du echte Verbindungen zu deinem Publikum aufbauen willst, musst du auch zeigen, was sonst im Hintergrund bleibt: kleine Chaos-Momente, Ecken und Kanten und die Situationen, die dein Unternehmen menschlich und nahbar machen. Genau dafür ist Behind-the-Scenes-Content, kurz BTS, ideal.
In diesem Artikel zeigen wir dir 8 Ideen für Behind-the-Scenes-Content, mit denen deine Marke authentischer und menschlicher wirkt. Ganz nebenbei stärkst du damit auch deine Markenbekanntheit mit Videos steigern.
8 Ideen Für Behind-the-Scenes-Content, Die Du Teilen Kannst
Du willst BTS-Content in deine Marketingstrategie einbauen? Hier sind 8 einfache, aber wirkungsvolle Ideen, die du direkt testen kannst.
1. Ein Tag in meinem Job
Warum sich das lohnt: Solche Videos geben deinem Publikum einen direkten und ungefilterten Einblick in den Arbeitsalltag deines Unternehmens – aus Sicht einer Mitarbeiter:in.
So zeigst du ganz konkret, wie sich deine Unternehmenswerte und Benefits im Alltag widerspiegeln. Wenn Remote Work zum Beispiel zu euren Benefits gehört, kann eine Mitarbeiter:in zeigen, wie das Arbeiten von zu Hause aussieht und wie dein Unternehmen das unterstützt.
Diese Videos funktionieren auch hervorragend für Employer Branding auf Social Media. Außerdem kannst du sie für dein Recruiting nutzen, um starke Talente anzusprechen.
2. Lerne das Team kennen
Warum sich das lohnt: Du zeigst die Menschen hinter der Arbeit und schaffst eine stärkere persönliche Verbindung zu deinem Publikum.
Im Grunde durchbrichst du damit die „vierte Wand" zwischen deiner Marke und ihrem Publikum. So verstehen Menschen besser, wer hinter euren Inhalten steckt. Sie sehen dann nicht nur den fertigen Social-Media-Post oder das Design, sondern verbinden diese Ergebnisse mit den Personen, die daran gearbeitet haben.
3. Vorstellung neuer Mitarbeiter:innen
Warum sich das lohnt: Mit solchen Videos lernt dein Publikum neue Teammitglieder früh kennen. Es versteht schnell, wer die Person ist, wofür sie im Team zuständig ist und was ihren Hintergrund ausmacht.
Besonders wichtig ist das, wenn die Person später sichtbar mit deiner Zielgruppe kommuniziert, zum Beispiel in Webinaren, Podcasts oder per E-Mail. So tritt sie deinem Publikum nicht als unbekanntes Gesicht gegenüber, sondern baut von Anfang an Vertrauen auf.
4. Outtakes und Pannen
Warum sich das lohnt: Outtakes und kleine Fehler machen dich menschlicher. Und sie sind oft auch einfach lustig.
Marken geben sich nach außen oft perfekt. In der Realität sieht es aber anders aus. Der scheinbar perfekte Social-Media-Clip brauchte vielleicht zehn Anläufe, bis die Szene saß. Genau diese Momente kannst du als kurze Clips für TikTok oder Instagram weiterverwenden.
Du kannst Outtakes auch schon vor dem eigentlichen Launch als Teaser posten. Wenn das finale Video dann erscheint, versteht dein Publikum viel besser, wie viel Arbeit und Improvisation dahintersteckt.
5. Employee Takeover
Warum sich das lohnt: Bei einem Employee Takeover übernehmen Mitarbeiter:innen direkt die Inhalte auf euren offiziellen Kanälen – egal ob auf LinkedIn, Instagram oder TikTok.
Auf Instagram kann eine Mitarbeiter:in zum Beispiel eure Stories übernehmen und den eigenen Arbeitstag dokumentieren. Danach kannst du die Stories als Highlight speichern, damit sie jederzeit abrufbar bleiben.
Dieses Format steigert dein Engagement auf Social Media. Die Person, die den Takeover macht, teilt den Content oft auch im eigenen Netzwerk. So erreichst du zusätzlich neue Zielgruppen.
6. Prozess-Videos
Warum sich das lohnt: Du zeigst, wie ein Projekt hinter den Kulissen entsteht und wie am Ende alles zusammenkommt. Je nach Umfang kannst du einzelne Phasen sogar als Serie dokumentieren.
Wenn du zum Beispiel ein einwöchiges Event organisierst, kannst du die Vorbereitung Tag für Tag festhalten. Bei einem kurzen TikTok, das viral gegangen ist, reicht oft schon ein kompakter Einblick in den Entstehungsprozess.
Wichtig ist nur: Teile nur die Ausschnitte, die wirklich sichtbar sein sollen – und veröffentliche sie idealerweise erst, wenn das Projekt bereits live ist. Sonst machst du es Wettbewerber:innen zu leicht, deinen Prozess zu kopieren.
7. Vorher-Nachher-Clips
Warum sich das lohnt: Diese Clips setzen auf Veränderung. Sie sind ideal, wenn du nicht den kompletten Prozess zeigen willst, dein Publikum aber trotzdem verstehen soll, wie viel Arbeit im Endergebnis steckt.
Außerdem sind sie schnell und günstig produziert. Du brauchst nur Material vom Anfang und vom Ende eines Projekts. Weil diese Inhalte kurz sind, kannst du sie problemlos auf mehreren Plattformen teilen, zum Beispiel auf Instagram, YouTube Shorts und TikTok.
8. Mitarbeiter:innen Im Fokus
Warum sich das lohnt: Dieses Format ähnelt einem klassischen „Meet the Team"-Clip. Der Unterschied: Diesmal steht eine einzelne Mitarbeiter:in im Mittelpunkt. Der Content eignet sich auch gut für Employee Advocacy und kann sowohl auf Unternehmenskanälen als auch auf persönlichen Profilen geteilt werden, um mehr Reichweite zu erzielen.
Wichtig ist, dass du nicht nur die Jobrolle zeigst. Natürlich sollte die Person erzählen, was sie im Unternehmen macht. Aber gib ihr auch Raum, über Hobbys, Interessen und persönliche Themen zu sprechen. Genau das schafft Nähe und macht den Content menschlicher.
Was ist Behind-the-Scenes-Content (BTS)?
Behind-the-Scenes-Content, kurz BTS, zeigt die Vorbereitungsphase eines Events, eines Produkts, eines Feature-Launches oder eines wichtigen Meilensteins. Ziel ist es, sichtbar zu machen, wie viel Arbeit und wie viele Menschen hinter einem Erfolg stehen.
Während klassisches Video-Marketing Marken oft geschniegelt, perfekt und etwas distanziert darstellt, macht BTS-Content genau das Gegenteil. Er zeigt die unperfekten, chaotischen und oft charmanten Momente, die dein Unternehmen menschlich machen. Dazu gehören zum Beispiel kurzfristige Absagen bei einer Event-Location, ein:e Freelancer:in, die ausfällt, die hektische Suche nach Ersatz oder die Momente, in denen scheinbar nichts funktionieren will.
Genau das macht dein Unternehmen authentisch und nahbar. Wenn dein Publikum sieht, wie viel Einsatz, Improvisation und Teamarbeit hinter einem Ergebnis steckt, wächst die emotionale Verbindung. Menschen schätzen deinen Aufwand mehr und fühlen sich eher als Teil dieser Erfolgsgeschichte.
Warum Funktionieren Behind-the-Scenes-Videos So Gut?
Hier siehst du, warum viele Marken BTS-Content fest in ihre Marketingstrategie integrieren.
1. Sie schaffen Vertrauen
Behind-the-Scenes-Content hebt den Vorhang und zeigt, was wirklich hinter deiner Marke steckt. Dadurch entstehen weniger Spekulationen oder Distanz. Dein Publikum versteht besser, wie ihr arbeitet – und das schafft Vertrauen. Und Vertrauen ist die Basis dafür, dass Menschen kaufen, wiederkommen und deine Marke weiterempfehlen.
2. Sie sind einfach zu produzieren
Behind-the-Scenes-Content ist deutlich unkomplizierter als klassische Videoproduktion. Du brauchst dafür keine extra Location, kein teures Equipment und kein separates Produktionsteam.
Du musst die Erstellung nur sinnvoll in deinen Workflow integrieren. Während der Planung eines Events kannst du zum Beispiel Mitarbeiter:innen bitten, kurze Aufnahmen aus ihrem Alltag zu machen, während sie Aufgaben erledigen und miteinander arbeiten.
3. Sie senken die Hürde für Employee Advocacy
Laut Sprout Social würden rund 72 % engagierter Mitarbeiter:innen über ihr Unternehmen posten, wenn der Content bereits für sie erstellt wäre. Genau dafür kann BTS-Content eine starke Basis sein.
Statt von Mitarbeiter:innen zu erwarten, dass sie komplett eigenen Employee Generated Content (EGC) produzieren, kannst du während eines Projekts BTS-Material sammeln und es ihnen zum Teilen bereitstellen. Das senkt die Einstiegshürde – vor allem für Menschen, die selbst nicht gern vor der Kamera stehen oder keine eigenen Inhalte produzieren möchten.
Tipps Für Ansprechende Behind-the-Scenes-Videos
Mit diesen Best Practices erstellst du BTS-Content, der wirklich bei deinem Publikum ankommt:
- Setze auf kurze Clips. Sie lassen sich leicht auf mehreren Plattformen teilen, zum Beispiel auf YouTube, TikTok und Instagram. Außerdem sind sie schneller produziert.
- Nutze Unperfektes und Humor bewusst. Gerade die kleinen Pannen und spontanen Momente machen deinen Content authentisch.
- Teile nicht zu viel. Richte einen internen Review-Prozess ein, damit klar ist, was veröffentlicht werden darf und was intern bleiben sollte. So schützt du auch sensible Informationen vor Wettbewerber:innen.
- Binde dein Team aktiv ein und ermutige Mitarbeiter:innen, ihre Perspektiven zu teilen.
- Veröffentliche BTS-Content nicht nur um des Veröffentlichens willen. Achte darauf, dass er zu deiner gesamten Marketingstrategie passt und nicht losgelöst davon läuft.
- Ergänze Untertitel und Voice-over, um mehr Kontext zu geben und die Performance auf Social Media zu verbessern.
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Du hast noch nie einen Behind-the-Scenes-Clip erstellt? Kein Problem. Mit PlayPlay legst du schnell los und produzierst deinen ersten BTS-Clip in wenigen Minuten.
So geht's:
- Erstelle zuerst deinen PlayPlay-Account. Als neue:r Nutzer:in kannst du kostenlos starten.
- Wähle eine Behind-the-Scenes-Vorlage aus unserer umfangreichen Template-Bibliothek.
- Lade dein aufgenommenes Material hoch und passe es an. Ergänze dein Logo, deine Farben und weitere Markenelemente.
- Du kannst außerdem Musik, GIFs und andere visuelle Elemente aus unserer Mediathek hinzufügen.
- Prüfe das fertige Ergebnis. Wenn alles passt, lädst du das Video herunter und teilst es mit deinem Team. Du brauchst erst Feedback? Kein Problem. Kopiere einfach den Link und schicke ihn intern weiter.
Jetzt bist du dran. Starte deine PlayPlay 7 Tage kostenlos testen und erstelle noch heute wirkungsvollen BTS-Content.
Du hast noch Fragen dazu, wie du Behind-the-Scenes-Content im Marketing einsetzt? Hier findest du hilfreiche Antworten.
Ein gutes Behind-the-Scenes-Video ist authentisch, originell und zeigt die menschliche Seite deiner Marke. Es wirkt nicht überinszeniert. Stattdessen rückt es genau die unperfekten, spontanen und manchmal chaotischen Momente in den Fokus, die hinter einem erfolgreichen Projekt oder einer starken Marke stehen.
Behind-the-Scenes-Content funktioniert so gut, weil er deine Marke menschlicher macht. Er zeigt die Menschen und Prozesse hinter euren Erfolgen. Dadurch fühlt sich dein Publikum dir stärker verbunden. Laut einem Report von Sprout Social fühlen sich rund 70 % der Verbraucher:innen einer Marke näher, wenn Mitarbeiter:innen Behind-the-Scenes-Einblicke teilen.
YouTube eignet sich besonders gut für Behind-the-Scenes-Content. Dort kannst du verschiedenste YouTube-Videoideen & Formate veröffentlichen, auch längere Vlogs. So lässt sich die gesamte Vorbereitung rund um ein Event, einen Produktlaunch oder einen anderen Meilenstein gut dokumentieren. Aus dem YouTube-Material kannst du danach kurze Ausschnitte für Plattformen wie TikTok oder Instagram schneiden.
Ja, auf jeden Fall. BTS-Content ist authentischer und nahbarer als rein perfekt inszenierter Markencontent. Wenn du nicht nur das Hochglanzbild zeigst, sondern auch die unperfekten Seiten, bleibst du eher im Gedächtnis und baust eine stärkere Verbindung zu deinem Publikum auf.