7 Best-Practice-Beispiele für von Mitarbeiter:innen erstellte Inhalte

Video Marketing

23-01-2026

(Updated 23-01-2026)

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9 min

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7 Best-Practice-Beispiele für von Mitarbeiter:innen erstellte Inhalte

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Viele Unternehmen nutzen User-Generated Content (UGC). Doch Inhalte, die direkt von deinen Mitarbeiter:innen stammen (Employee Generated Content, EGC), erhalten oft noch nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Das ist eine verpasste Chance.

EGC ist dein Werkzeug, um deine Marke authentisch aufzubauen. Wenn Mitarbeiter:innen Erfahrungen und Fachwissen teilen, entstehen Inhalte, die glaubwürdiger wirken als klassische Werbebotschaften. Das stärkt das Vertrauen, festigt die Unternehmenskultur und zieht Top-Talente an – ganz ohne massives Marketingbudget.

In diesem Leitfaden erfährst du, was EGC ist, warum es funktioniert und wie du es effektiv umsetzt. Praxisnahe Beispiele zeigen dir, wie andere Unternehmen EGC bereits erfolgreich nutzen.

Was sind von Mitarbeiter:innen erstellte Inhalte?

Employee Generated Content (EGC) ist eine Form von User-Generated Content. Hierbei teilen Mitarbeiter:innen ihre persönlichen Erfahrungen und Perspektiven über dein Unternehmen. Im Gegensatz zu herkömmlichem UGC, der von Kund:innen stammt, erstellt dein Team diese Inhalte selbst. Der Fokus liegt dabei auf Produkten, Brancheneinblicken oder der Arbeitgebermarke – immer aus einer persönlichen Sicht.

EGC zeigt sich in vielen Formen: Social-Media-Beiträge, Blogartikel, Videos oder Behind-the-Scenes-Content. Es bietet deinem Team die Möglichkeit, Fachwissen zu präsentieren und einen echten Einblick in den Arbeitsalltag zu geben. Da EGC direkt von den Menschen im Unternehmen kommt, verleiht es deiner Marke ein menschliches Gesicht.

Warum Videos und Bilder dabei deutlich stärker wirken als reine Textwüsten, erklären wir dir in unserem Artikel über die Dominanz von visuellem Content.

7 erfolgreiche Beispiele für Employee Generated Content

Du suchst Inspiration für deine nächste Kampagne? Diese sieben Beispiele zeigen, wie vielseitig EGC ist.

1. Buffer

Branche: Marketing

Transparenz ist einer der Kernwerte von Buffer, und das Unternehmen bleibt diesem treu. Dazu gehört auch, Mitarbeiter:innen zu ermutigen, ihre persönliche Marke aufzubauen und ihre Erfahrungen auf authentische, ungefilterte Weise zu teilen.

Warum dieses Video ein perfektes Beispiel ist: Es gibt einen Einblick in Buffers Vier-Tage-Woche – nicht durch das Aufzählen von Benefits, sondern indem es zeigt, wie diese das Leben der Mitarbeiter:innen tatsächlich verbessert. Die Botschaft ist klar: Arbeit sollte nicht Ihr Leben dominieren. Bei Buffer bedeutet Flexibilität, die Arbeit um das Leben herum zu gestalten, nicht umgekehrt.

Es ist eine natürliche, ansprechende Art, die Unternehmenskultur zu präsentieren, ohne wie eine Firmenwerbung zu wirken. Anstatt den Menschen zu erzählen, was Buffer großartig macht, lassen sie die Mitarbeiter:innen es selbst zeigen.

2. Asana

Branche: Produktivität

Da immer mehr Unternehmen auf eine Rückkehr ins Büro drängen, suchen Top-Talente nach Arbeitgebern, die flexible und Remote-Arbeit tatsächlich unterstützen. Aber sie wollen es nicht nur vom Unternehmen hören – schließlich können sich Richtlinien ändern. Stattdessen wollen sie echte und ungefilterte Erfahrungen von den Mitarbeiter:innen.

Warum dieser Beitrag von Asana so gut funktioniert: Anstelle einer Unternehmenserklärung hören wir direkt von einer Mitarbeiterin, die seit sechs Jahren dort ist. Und diese Betriebszugehörigkeit sagt viel aus. Jemand, der das sieht, könnte denken: Wenn sie so lange geblieben ist, muss dort etwas Großartiges passieren!

Für Arbeitssuchende ist diese Art von Content weitaus überzeugender als ein Versprechen auf der Karriereseite. Es ist nicht Asana, das sagt, dass sie Flexibilität schätzen. Vielmehr zeigt eine Mitarbeiterin, wie es sich im echten Leben auswirkt. Und das ist die Art von Beweis, die Menschen zum Nachdenken bringt: Könnte das der richtige Ort für mich sein?

3. Ahrefs

Branche: Marketing

Die meisten Menschen werden sich nicht die Zeit nehmen, einen vollständigen Event-Rückblick auf einer Unternehmensseite zu lesen – er wirkt oft zu corporate. Aber wenn ein Mitarbeiter seine persönlichen Erfahrungen teilt, fühlt es sich echter und ansprechender an und regt eher zu Gesprächen an. Ahrefs versteht das, weshalb sie Mitarbeiter:innen ermutigt haben, persönliche Rückblicke auf ihre Evolve-Konferenz 2024 zu teilen.

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Warum es ein großartiges Beispiel ist: Wir haben diesen Beitrag von Ryan Law, Director of Content Marketing bei Ahrefs, gerne gelesen, weil er stark auf seiner Glaubwürdigkeit basiert.

Ryan hat 14 Jahre Erfahrung im Content-Marketing, unzählige Branchenevents besucht und kam dennoch mit seitenweise Notizen von Evolve zurück. Das ist eine starke Empfehlung. Für alle, die nicht teilgenommen haben, entsteht ein starker Eindruck: „Wenn jemand mit diesem Erfahrungsniveau es wertvoll fand, sollte ich vielleicht auch aufmerksam werden."

Dies ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Sie die Glaubwürdigkeit von Mitarbeiter:innen nutzen können, um die Autorität Ihrer Marke zu stärken. Anstatt dass das Unternehmen sagt: „Dieses Event war großartig", sagt es ein angesehener Branchenexperte für sie. Und diese Art von Empfehlung hat echtes Gewicht.

4. tl;dv

Branche: Künstliche Intelligenz

Warum es so gut funktioniert: Dieses Video von tl;dv ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Mitarbeiter:innen ihren eigenen Stil und ihre Persönlichkeit in Markeninhalte einbringen können, während sie dennoch mit der Unternehmensbotschaft übereinstimmen.

Zu viele Unternehmen überskrip­ten EGC und drängen Mitarbeiter:innen in steife Corporate-Botschaften oder eine polierte Markensprache. Aber sobald Content inszeniert wirkt, verliert er seine Authentizität. Und wenn es sich nicht echt anfühlt, werden Menschen keine Verbindung dazu aufbauen.

tl;dv verfolgt den gegenteiligen Ansatz. Dieses Video ist lustig und locker und fühlt sich an wie etwas, das der Mitarbeiter auch privat posten würde. Ihr Publikum erwartet diese Art von Content von ihnen, sodass es sich nicht wie eine erzwungene Werbung anfühlt.

Das ist der Schlüssel zu großartigem EGC. Wenn Mitarbeiter:innen die Freiheit haben, sie selbst zu sein, kommt der Content besser an. Wenn Unternehmen Content wollen, der heraussticht, müssen sie aufhören, alles durch eine Corporate-Linse zu filtern, und Mitarbeiter:innen in ihrer eigenen Stimme erstellen lassen. Das ist es, was Menschen zum Innehalten bringt und tatsächlich Aufmerksamkeit erregt.

5. PlayPlay

Branche: Video-Marketing

Zu viele Unternehmen gestalten ihre EGC-Kampagnen ausschließlich um das Unternehmen herum und vergessen dabei, was für die Mitarbeiter:innen dabei herausspringt. PlayPlay verfolgt einen anderen Ansatz.

Warum es ein großartiges Beispiel ist: In diesem Video spricht Content Marketing Managerin Brittany Du Bois auf einem Event des Content Marketing Institute. Es ist eine großartige Gelegenheit, die Marke und das Produkt von PlayPlay zu präsentieren, aber genauso wichtig ist, dass es Brittany hilft, ihre persönliche Marke aufzubauen und sich als Expertin im Video-Marketing zu etablieren.

Das macht großartiges EGC aus. Es schafft Mehrwert sowohl für den oder die Mitarbeiter:in als auch für das Unternehmen. Brittany erhält eine Plattform, um ihre Einblicke zu teilen, während PlayPlay an Glaubwürdigkeit und Sichtbarkeit in der Branche gewinnt. Dies ist keine erzwungene Werbung; es ist echtes Fachwissen, das die Marke vertrauenswürdiger und ansprechender macht.

Aber die Wirkung endet nicht beim Event. Die Mitarbeiterin teilt ihren Vortrag in den sozialen Medien, regt Gespräche an und bindet ihr Publikum ein. Das bedeutet mehr Aufmerksamkeit für PlayPlay und mehr Menschen, die sie als wichtige Ressource wahrnehmen. Wenn EGC richtig gemacht wird, baut es Einfluss, Vertrauen und eine stärkere Verbindung zum Publikum auf.

6. Spotify

Branche: Entertainment

Warum es funktioniert: Dies ist ein klassisches „Ein Tag im Leben"-Video, das zeigt, wie es ist, bei Spotify zu arbeiten. Es gibt den Zuschauer:innen einen Einblick in die Unternehmenskultur und wie sich Spotifys Werte in eine erfüllende Arbeitserfahrung übersetzen.

Es gibt auch subtile Produktplatzierung. Zum Beispiel hört der Mitarbeiter während seiner Pendelfahrt einen Podcast auf Spotify – eine mühelose Art, die Marke zu verstärken, ohne dass es sich wie eine Werbung anfühlt. Er hebt auch Benefits wie kostenloses Frühstück und Mittagessen, einen beeindruckenden Büroraum und die Flexibilität hybrider Arbeit hervor.

Es überrascht nicht, dass die Kommentare voller Menschen sind, die fragen, wie sie einen Job bei Spotify bekommen können. Diese Art von Content präsentiert nicht nur die Kultur; sie lässt Menschen Teil davon sein wollen.

7. Google

Branche: Technologie

Google hat ein solides EGC-Programm, und die Seite Life at Google ist ein großartiges Beispiel dafür, wie man es richtig macht. Sie präsentiert Mitarbeitererfahrungen aus deren Perspektive und lässt die Marke menschlicher und nahbarer wirken.

Warum es ein großartiges Beispiel ist: Zwei Googler teilen ihre Erfahrung bei einem Event, aber es steckt mehr dahinter als nur Behind-the-Scenes-Storytelling. Das Video dient auch als Produkt-Teaser, da sie beiläufig neue Funktionen erwähnen, die für Gemini, Googles KI-Produkt, kommen. Es fühlt sich nicht wie ein Verkaufsgespräch an; es fühlt sich wie ein authentisches Gespräch an, und genau deshalb funktioniert es.

Dies ist eine clevere Art, EGC für Marketing zu nutzen. Anstatt traditionellen Werbecontent zu pushen, lässt Google echte Mitarbeiter:innen sprechen. Das Ergebnis? Menschen schenken tatsächlich Aufmerksamkeit, weil die Information auf entspannte, menschliche Weise vermittelt wird.

Welche Vorteile bietet EGC?

EGC ist kein Trend, sondern eine strategische Entscheidung. Das sind die drei wichtigsten Hebel:

1. Steigerung von Reichweite und Sichtbarkeit

Eine Studie von Refine Labs ergab, dass persönliche LinkedIn-Beiträge 2,75-mal mehr Impressionen und fünfmal mehr Engagement erhalten als Informationen, die auf Unternehmensseiten geteilt werden. EGC nutzt diese organische Kraft. Wenn dein Team Inhalte teilt, erreichst du Netzwerke, zu denen deine Marke sonst keinen Zugang hätte. Es entsteht eine Sichtbarkeitsschleife ohne zusätzliche Anzeigenkosten.

2. Aufbau von Markenvertrauen

Vertrauen entscheidet über den Kauf. Laut einer Edelman-Umfrage ist dies für neun von zehn Verbraucher:innen ein zentraler Faktor. EGC vermenschlicht dein Unternehmen. Kund:innen erhalten direkten Zugang zu den Menschen, die das Produkt entwickeln. Diese Transparenz erleichtert die Kaufentscheidung erheblich.

3. Stärkung der Arbeitgebermarke

Etwa 75 Prozent der Bewerber:innen achten auf eine starke Arbeitgebermarke. EGC zeigt potenziellen Talenten, wie es wirklich ist, bei dir zu arbeiten. Statt Floskeln sehen sie echte Menschen, die stolz auf ihre Arbeit sind. Das ist das stärkste Signal im Wettbewerb um die besten Köpfe.

Welche Plattformen eignen sich am besten für EGC?

Die besten Orte, um von Mitarbeiter:innen erstellte Inhalte zu teilen, sind Social-Media-Plattformen, die dein Team bereits nutzen und mögen, wie LinkedIn, Instagram, TikTok und YouTube.

Der Vorteil ist, dass sie dort nicht bei Null anfangen oder sich mit einer Lernkurve auseinandersetzen müssen. Außerdem haben einige von ihnen möglicherweise bereits eine solide Followerschaft, was bedeutet, dass die Marke von Anfang an zusätzliche Sichtbarkeit erhält.

PlattformWas Sie teilen solltenMarkenbeispiel
YouTubeAm besten für Langform-Storytelling, Behind-the-Scenes-Content und Mitarbeiterinterviews/-porträts.PlayPlay
LinkedInIdeal für professionelle Einblicke, Unternehmenskultur-Highlights und Branchenexpertise. Großartig, um sowohl Kunden als auch potenzielle Mitarbeiter:innen anzuziehen.Buffer
InstagramPerfekt für Behind-the-Scenes-Content, Team-Spotlights und Arbeitsplatzkultur durch Fotos, Reels und Stories.Google
TikTokGut geeignet für unterhaltsamen, lockeren und kreativen Content wie „Ein Tag im Leben"-Videos, Workplace-Trends und Mitarbeiter-Challenges.Spotify

So erstellst du effektive Inhalte mit deinem Team

Ein kurzer Leitfaden hilft deinen Mitarbeiter:innen beim Start:

  • Konkrete Ziele setzen: Willst du Talente anziehen oder Produkte vermarkten? Klare Ziele leiten den Content.
  • Freiwilligkeit wahren: Authentizität lässt sich nicht erzwingen. Ermutige dein Team, aber übe keinen Druck aus.
  • Mehrwert aufzeigen: Erkläre, wie EGC auch dem Team persönlich hilft (z.B. Aufbau der persönlichen Marke).
  • Schulungen anbieten: Gib Tipps zu Best Practices und nutze Video-Vorlagen, um den Einstieg zu erleichtern.
  • Authentizität fördern: Lass Mitarbeiter:innen in ihrer eigenen Stimme sprechen.
  • Konstruktives Feedback geben: Ein wenig Anleitung kann viel bewirken. Biete konstruktives Feedback an, hebe starke Beispiele hervor und erwäge sogar Peer-Reviews, damit Mitarbeiter:innen voneinander lernen können.
  • Erfolge feiern: Interagiere mit den Beiträgen deines Teams und zeige Wertschätzung.
  • Mit gutem Beispiel voran gehen: Wenn Führungskräfte und wichtige Teammitglieder aktiv Content teilen, werden andere folgen. Eine starke Kultur des Teilens beginnt an der Spitze.
  • Ergebnisse anschauen: Analysiere die Content-Performance, um zu wissen, was funktioniert, und Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren.

Es gibt keinen Einheitsansatz für Mitarbeiter:innen erstellte Inhalte. Jedes Unternehmen hat eine andere Kultur, Teamdynamik und Markenstimme. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, eine Strategie zu finden, die für Ihr Unternehmen funktioniert.

Rechtliche Aspekte bei EGC

Im Jahr 2009 posteten zwei Domino's-Mitarbeiter ein Streich-Video, in dem sie gegen Lebensmittelsicherheitsvorschriften verstießen – sie niesten auf Sandwiches, stopften sich Käse in die Nase und lachten darüber. Das Video ging über Nacht viral, erreichte Millionen von Aufrufen und löste eine öffentliche Empörung aus, die den Ruf von Domino's ruinierte. Das Unternehmen musste sich beeilen, das Vertrauen zurückzugewinnen, die Mitarbeiter zu entlassen und seine Richtlinien zu überarbeiten.

Dies ist die Kehrseite von Mitarbeiter-generierten Inhalten. Während EGC ein mächtiges Werkzeug zum Aufbau von Vertrauen sein kann, birgt es auch rechtliche Risiken. Ohne klare Richtlinien kann ein einzelner Beitrag zu öffentlichem Aufruhr, Klagen oder sogar behördlichen Strafen führen. Um sowohl Mitarbeiter:innen als auch deine Marke zu schützen, solltest du folgende rechtliche Aspekte beachten.

1. Kläre, wem der Content gehört

Wenn ein:e Mitarbeiter:in Content im Zusammenhang mit der Arbeit erstellt – wie Behind-the-Scenes-Material oder Produkteinblicke – wem gehört er dann? Wenn er auf Unternehmenskanälen gepostet wird, wahrscheinlich dem Unternehmen. Aber was ist mit persönlichen LinkedIn- oder TikTok-Beiträgen? Das ist eine Grauzone.

Um Verwirrung zu vermeiden, lege fest, ob Mitarbeiter:innen die Rechte an ihrem Content behalten oder ob das Unternehmen ihn wiederverwenden kann. Eine schnelle Richtlinie im Voraus kann später unangenehme Gespräche verhindern.

2. Lege klare Social-Media- und Content-Richtlinien fest

Mitarbeiter:innen sollten wissen, was erlaubt ist und was tabu ist, wie vertrauliche Projekte, Finanzdaten oder Konkurrenz-Bashing. Ein einfacher Satz von Richtlinien hilft allen zu verstehen, wo die Grenze verläuft, damit sie selbstbewusst posten können, ohne das Unternehmen (oder sich selbst) in eine schwierige Situation zu bringen.

3. Sei transparent bei der Markenrepräsentation

Wenn Mitarbeiter:innen online über das Unternehmen sprechen, ist Offenheit die sicherste Basis. In Deutschland ist die Trennung von Werbung und privaten Inhalten gesetzlich verankert. Um Missverständnisse oder den Vorwurf der Schleichwerbung zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Verbindung zum Unternehmen im Beitrag klar offenzulegen. Hinweise wie „Stolz darauf, bei [Unternehmen] zu arbeiten“ oder Hashtags wie #Mitarbeiter oder #CorporateInfluencer sind hierfür gängige Praxis.

Hinweis: Da die rechtlichen Anforderungen je nach Einzelfall variieren können, solltest du bei Unsicherheiten stets internen oder externen juristischen Rat einholen.

4. Immer professionell bleiben (auch auf persönlichen Accounts)

Mitarbeiter:innen müssen nicht super formell sein, aber Beiträge sollten mit dem Verhaltenskodex des Unternehmens übereinstimmen. Das bedeutet, diskriminierende Witze, beleidigende Sprache oder alles zu vermeiden, was rechtliche Probleme verursachen könnte. Genau wie am Arbeitsplatz gilt respektvolles und inklusives Verhalten auch online.

5. Hole Erlaubnis ein, bevor du Personen posten

Ein lustiges Teamfoto bei einem Event zu machen, scheint cool. Aber bevor du es postest, frag am besten, ob alle damit einverstanden sind. Das Gleiche gilt für Kundeninteraktionen, Behind-the-Scenes-Material oder alles, was andere Menschen betrifft.

Niemand möchte herausfinden, dass er überall in den sozialen Medien ist, ohne dem zugestimmt zu haben. Bevor du EGC verwendest oder wiederverwendest, hole eventuell eine schriftliche Genehmigung und Zustimmung vom Mitarbeiter:in ein.

6. Habe einen Plan für Off-Brand- oder riskanten Content

Erwäge, einen Vorab-Genehmigungsprozess für Mitarbeiter:innen einzurichten, die möchten, dass ihr Content auf offiziellen Kanälen geteilt wird. Es muss kein großer, bürokratischer Aufwand sein. Eine schnelle Überprüfung kann sicherstellen, dass alles markenkonform und rechtlich einwandfrei bleibt.

EGC in die Praxis umsetzen: So unterstützt dich PlayPlay

Die Theorie steht, doch wie gelingt der Start? Eine Video Creation Platform wie PlayPlay, ist eine effiziente Unterstützung. So schlägst du die Brücke zwischen authentischem Content und professionellem Branding.

Warum das in der Praxis hilft:

  • Einfache Erstellung: Mitarbeiter:innen nutzen Vorlagen und erstellen auch ohne großartige Videokenntnisse in wenigen Minuten eigene Inhalte.
  • Flexibilität für Remote-Teams: Über Funktionen wie QR-Code-Sharing senden Expert:innen ihre Aufnahmen direkt in zentrale Projekte. So bleibt die Abstimmung einfach.
  • Konsistentes Branding: Farben, Schriftarten und Logos sind fest hinterlegt. Dein Content bleibt authentisch, aber immer markenkonform.

Am Ende verwandelst du dein Team so in glaubwürdige Markenbotschafter:innen. Probiere es aus und teste PlayPlay kostenlos für deine ersten EGC-Schritte.

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