Clipchamp genügt für private Projekte. Aber sobald du Videos im Team erstellst und deine Markenidentität skalierst, zeigen sich schnell die Grenzen.
Manche Teams stellen fest, dass die browserbasierte Bearbeitung bei größeren Dateien ins Stocken gerät. Andere vermissen gemeinsame Arbeitsbereiche und Markenkontrollen. Für Marketing-, Kommunikations- und HR-Teams, die regelmäßig Content produzieren, sind das entscheidende Faktoren bei der Toolwahl. Dieser Guide stellt dir sieben Alternativen vor, die speziell für den Business-Einsatz entwickelt wurden – plus die wichtigsten Kriterien, um das richtige Tool für dein Team zu finden.
Zu den besten Clipchamp-Alternativen für Business-Teams gehören PlayPlay für markenkonformes Videoerstellen mit Team-Kollaboration, Canva für template-basierte Einfachheit und Camtasia für Bildschirmaufnahmen und Tutorials.
Canva
Canva bietet Videoerstellung innerhalb seiner umfassenden Design-Plattform. Wenn dein Team Canva bereits für Grafiken nutzt, fügt sich Video ganz natürlich ein. Die Template-Bibliothek ist umfangreich, und die Lernkurve minimal.
Allerdings sind Canvas Video-Funktionen eingeschränkter als bei spezialisierten Video-Tools. Marken-Governance-Optionen gibt es, aber sie sind für videospezifische Workflows nicht so ausgereift. Für einfachere Projekte funktioniert es gut – bei wachsendem Video-Output kann es aber schnell an Grenzen stoßen.
Ideal für: Teams, die bereits im Canva-Ökosystem arbeiten und einfache Video-Funktionen ergänzen wollen
Preismodell: Kostenloser Plan verfügbar; Canva Pro ab 15 $/Monat pro Person; Canva für Teams ab 30 $/Monat für bis zu 5 Personen.
Wichtigste Funktionen:
- Umfangreiche Template-Bibliothek für Grafiken und Video
- Drag-and-Drop-Oberfläche mit minimaler Lernkurve
- Grundlegende Kollaborations- und Kommentarfunktionen
Camtasia
Camtasia ist eine Desktop-Software mit Fokus auf Bildschirmaufnahmen und Tutorial-Erstellung. Besonders stark ist sie bei Schulungsvideos, Produktdemos und Onboarding-Inhalten, bei denen du Zuschauer:innen Schritt für Schritt durch einen Prozess führst.
Der Nachteil: eine steilere Lernkurve im Vergleich zu browserbasierten Tools. Außerdem musst du die Software herunterladen und installieren – das passt nicht in jede IT-Umgebung. Für dedizierte Ersteller:innen von Schulungsinhalten ist Camtasia aber eine solide Wahl.
Ideal für: L&D- und Produktteams, die bildschirmbasierte Tutorials und Schulungsvideos erstellen
Preismodell: Einmalkauf für 179,99 $ (Einzellizenz); Volumenlizenzen für Unternehmen verfügbar.
Wichtigste Funktionen:
- Bildschirmaufnahme mit Systemaudio und Webcam-Overlay
- Integrierte Bibliothek mit lizenzfreier Musik und Soundeffekten
- Interaktive Quizze und Annotationen für Schulungsinhalte
- Desktop-Software mit Offline-Bearbeitungsmöglichkeiten
Vimeo Create
Vimeo Create kombiniert Videoerstellung mit Vimeos Hosting- und Analyseplattform. Wenn du Vimeo bereits für Video-Hosting nutzt, vereinfacht die Erstellung im selben Ökosystem deinen Workflow.
Die Bearbeitungsmöglichkeiten sind weniger flexibel als bei eigenständigen Editoren, und du bist an ein Vimeo-Abo gebunden. Für Teams, die Erstellung, Hosting und Performance-Daten an einem Ort haben wollen, lohnt sich ein Blick darauf.
Ideal für: Teams, die Videoerstellung und Hosting in einer einzigen Plattform integriert haben wollen
Preismodell: Ab 7 $/Monat (Starter); Standard ab 12 $/Monat pro Nutzer:in; Advanced ab 20 $/Monat pro Nutzer:in. Enterprise-Pläne mit individueller Preisgestaltung verfügbar.
Wichtigste Funktionen:
- Videoerstellung und Hosting in einer Plattform
- Integrierte Analysen und Performance-Tracking
- Datenschutzkontrollen und Passwortschutz
- Integration mit Marketing- und CRM-Tools
Adobe Express
Adobe Express (ehemals Adobe Spark) bietet vereinfachte Videoerstellung von Adobe. Es integriert sich nahtlos in die Creative Cloud – Teams, die bereits Photoshop oder Premiere nutzen, teilen Assets problemlos.
Die kostenlose Version deckt grundlegende Aufgaben ab, aber für erweiterte Funktionen brauchst du ein Creative Cloud-Abo. Für schnellen Social-Media-Content passt es gut – bei komplexeren Business-Videoprojekten kann es sich aber eingeschränkt anfühlen.
Ideal für: Teams im Adobe-Ökosystem, die schnellen Social-Media-Content erstellen
Preismodell: Kostenloser Plan verfügbar; Premium ab 9,99 $/Monat pro Nutzer:in. Creative Cloud All Apps (inkl. Adobe Express) ab 59,99 $/Monat pro Nutzer:in.
Wichtigste Funktionen:
- Integration mit Adobe Creative Cloud-Assets und -Bibliotheken
- Tausende Templates, optimiert für Social Media
- Schnelle Größenanpassung für verschiedene Plattformen
- Brand Kit für eine konsistente visuelle Identität
Lumen5
Lumen5 ist darauf spezialisiert, bestehende Textinhalte (Blogbeiträge, Artikel, Berichte) mithilfe von KI in Videos umzuwandeln. Wenn dein Team eine Bibliothek an geschriebenen Inhalten hat, die auf Wiederverwendung warten, beschleunigt Lumen5 diesen Prozess erheblich.
Der Nachteil: weniger kreative Kontrolle. Du arbeitest innerhalb der KI-Interpretation deines Contents – und die trifft nicht immer genau deine Vorstellung. Als Effizienz-Tool ist es großartig, aber nicht ideal, wenn du präzise kreative Steuerung brauchst.
Ideal für: Content-Teams, die geschriebene Inhalte in Videoformat umwandeln
Preismodell: Kostenloser Plan verfügbar; Basic ab 19 $/Monat; Starter ab 59 $/Monat; Professional ab 149 $/Monat. Enterprise-Pläne mit individueller Preisgestaltung verfügbar.
Wichtigste Funktionen:
- KI-gestützte Text-zu-Video-Transformation aus Blogbeiträgen und Artikeln
- Automatisierte Medienbibliothek mit Millionen von Stockfotos und Videoclips
- Brand Kit für konsistente Farben, Schriften und Logos
- Social-Media-Optimierung und automatische Größenanpassung
Animoto
Animoto ist ein template-basierter Video-Maker für Marketingvideos. Die Bedienung ist unkompliziert, und du kommst schnell zu einem fertigen Video.
Die Templates können generisch wirken, und erweiterte Bearbeitungsoptionen sind begrenzt. Für Teams, die Geschwindigkeit über Individualisierung stellen, funktioniert es gut. Wenn dir Markendifferenzierung wichtig ist, könnten die Optionen einschränkend wirken.
Ideal für: Teams, die schnelle Werbe- und Social-Media-Videos erstellen
Preismodell: Kostenloser Plan verfügbar; Basic ab 10 $/Monat; Professional ab 39 $/Monat; Teams ab 79 $/Monat für bis zu 3 Nutzer:innen.
Wichtigste Funktionen:
- Drag-and-Drop-Video-Builder mit Storyboard-Workflow
- Tausende anpassbare Video-Templates
- Lizenzierte Musikbibliothek und Stock-Footage
- Social-Media-Optimierung und quadratische Videoformate
Kostenlose Video-Editoren, die Einen Blick Wert Sind
Wenn das Budget die größte Einschränkung ist, bieten mehrere kostenlose Tools Funktionen über Clipchamp hinaus. Beachte aber die Kompromisse: Kostenlose Tools bieten in der Regel keine Markenkontrollen, Team-Kollaboration oder persönlichen Support.
DaVinci Resolve
DaVinci Resolve ist ein professioneller Editor, der in der Film- und Fernsehproduktion eingesetzt wird – und kostenlos ist. Die Farbkorrektur-Tools sind branchenführend, und 4K-Material verarbeitet die Software problemlos.
Die Lernkurve ist steil. Das ist professionelle Software mit einer professionellen Oberfläche. Team-Kollaborationsfunktionen gibt es nicht, und die Software benötigt erhebliche Rechnerressourcen. Für Einzelpersonen, die High-End-Ergebnisse ohne Abo wollen, ist DaVinci Resolve unübertroffen.
CapCut
CapCut ist für Social-First-Content gebaut. Erstelle damit schnell Videos im Hochformat, geeignet für schnelle vertikale Videos, Trend-Effekte und mobile Bearbeitung.
Für den Business-Einsatz triffst du auf klare Grenzen:
- Markenkontrollen: Kaum Möglichkeiten, visuelle Konsistenz sicherzustellen
- Team-Kollaboration: Keine gemeinsamen Arbeitsbereiche oder Freigabe-Workflows
- Datenverarbeitung: IT-Abteilungen in Unternehmen haben möglicherweise Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes
CapCut ist ein tolles persönliches Tool, aber nicht für Business-Workflows gebaut.
OpenShot
OpenShot ist ein Open-Source-Desktop-Editor, der einsteigerfreundlich ist und ohne Wasserzeichen exportiert. Die Software funktioniert komplett offline – ein Pluspunkt für manche Teams.
Der Funktionsumfang ist grundlegend: keine KI-Tools, keine integrierten Templates, keine Kollaboration. Für einfache Bearbeitung bei Null-Budget eine solide Wahl – aber mit wachsenden Videoanforderungen skaliert OpenShot nicht mit.
Warum Business-Teams nach Clipchamp-Alternativen Suchen
Clipchamp funktioniert für private Bearbeitungen. Aber sobald du Videos im Team erstellst oder Markenkonsistenz im großen Stil sicherstellen willst, werden die Grenzen schnell deutlich.
Der browserbasierte Workflow wird bei größeren Dateien oder instabiler Verbindung langsam. Dir fehlt ein zentraler Ort, um Marken-Assets wie Logos, Schriften oder freigegebene Templates zu speichern. Und mit dem kostenlosen Plan stößt du auf Export-Einschränkungen und Wasserzeichen, die für professionellen Content nicht tragbar sind.
Die größte Lücke ist aber die Zusammenarbeit. Clipchamp wurde nicht für Teams gebaut. Keine gemeinsamen Arbeitsbereiche, keine Kommentarfunktionen, keine Freigabe-Workflows. Für Marketing-, Kommunikations- oder HR-Teams, die regelmäßig Content produzieren, ist das meistens das K.-o.-Kriterium.
So Findest du die Richtige Clipchamp-Alternative für Dein Team
Das „beste" Tool hängt komplett von der Situation deines Teams ab. Hier die wichtigsten Bewertungskriterien:
- Markenkontrollen und Templates: Für Business-Teams ist Markenkonsistenz über alle Ersteller:innen hinweg nicht verhandelbar. Achte auf zentrale Marken-Asset-Bibliotheken, in denen du freigegebene Logos, Farben und Schriften hinterlegst. Gesperrte Templates stellen sicher, dass alle von einer einheitlichen Basis starten.
- Team-Kollaboration und Freigabe-Workflows: Wenn mehrere Personen an deinen Videos arbeiten (Ersteller:innen, Reviewer:innen, Stakeholder:innen), brauchst du gemeinsame Arbeitsbereiche, Kommentarfunktionen direkt im Video und klare Freigabeprozesse. Ohne Kollaborationsfunktionen landest du bei E-Mail-Ketten und Versionschaos.
- Exportqualität und Formatoptionen: Business-Videos erscheinen auf vielen Kanälen mit unterschiedlichen Spezifikationen. Stelle sicher, dass das Tool wasserzeichenfreie Exporte, die benötigte Auflösung (mindestens 1080p, für manche Einsatzbereiche 4K) und die passenden Seitenverhältnisse unterstützt.
- KI-gestützte Bearbeitungsfunktionen: KI beschleunigt die Videoerstellung enorm – von Skripterstellung über Untertitelung und Clipping bis hin zu Voice-over. Die besten KI-Funktionen nehmen dir mühsame Aufgaben ab, damit sich dein Team auf Storytelling und Strategie konzentrieren kann.
- Preisgestaltung und Support: Prüfe, ob die Preise pro Nutzer:in oder teambasiert sind. Für den Enterprise-Einsatz sind persönlicher Kund:innen-Support, Onboarding-Unterstützung und Schulungsressourcen oft wichtiger als der reine Listenpreis.
Warum das Richtige Video-Tool Geschäftsergebnisse Vorantreibt
Das richtige Tool zur Videoerstellung macht mehr als nur Clips schneiden. Es hilft Teams, mehr Content zu produzieren – schneller und mit messbarem Einfluss auf Geschäftsziele.
Wenn Marketing-, Kommunikations- und HR-Teams eigenständig markenkonforme Videos erstellen – ohne auf Agenturen zu warten oder mit komplexer Software zu kämpfen – wird Video zu einem skalierbaren Kanal. Engagement steigt. Interne Kommunikation verbessert sich. Recruiting-Content wird tatsächlich produziert.
Plattformen wie PlayPlay sind genau dafür gebaut: Business-Teams dabei zu unterstützen, professionelle Videos in Minuten statt Tagen zu erstellen – mit Markenkonsistenz und Team-Kollaboration im Mittelpunkt.
Über 3.000 Unternehmen vertrauen auf PlayPlay, um ihre Videoproduktion zu skalieren. Teams berichten, dass sie jetzt 8-mal mehr Videos erstellen als zuvor. Ein:e Mitarbeiter:in aus der Unternehmenskommunikation formulierte es so: „Wir produzieren bis zu 25 Videos im Monat – 8-mal mehr als vorher – und senken die Kosten um das 10-Fache."