InVideo eignet sich gut für schnelle Social-Media-Videos – doch Business-Teams stoßen oft schnell an Grenzen: eingeschränkte Bearbeitungsmöglichkeiten, Nutzungslimits, Wasserzeichen in günstigeren Tarifen und fehlende Markenkontrollen. Wenn du regelmäßig Videos für Marketing, Unternehmenskommunikation oder HR produzierst, summieren sich diese Einschränkungen.
Dieser Guide stellt dir acht InVideo-Alternativen vor, die sich lohnen – von KI-Avatar-Plattformen bis hin zu Enterprise-Tools mit integriertem Brand Management. Wir zeigen dir, was jede Plattform besonders gut kann, wo die Schwächen liegen und wie du das richtige Tool für dein Team findest.
Canva
Am besten für: Design-orientierte Teams, die Canva bereits nutzen
Wenn dein Team Canva schon für Grafiken verwendet, fühlt sich der Einstieg in Video ganz natürlich an. Die Template-Bibliothek ist riesig, und die Oberfläche kennt jede:r, der oder die schon mal einen Social-Media-Post oder eine Präsentation gestaltet hat.
Allerdings sind Canvas Video-Funktionen weniger ausgereift als bei spezialisierten Video-Plattformen. Markenkontrollen gibt es nur in kostenpflichtigen Tarifen, und die Bearbeitungsmöglichkeiten stoßen bei komplexen Projekten schnell an Grenzen.
- Stärken: Riesige Template-Bibliothek, nahtlose Integration mit Canvas Design-Tools, flache Lernkurve
- Einschränkungen: Video-Funktionen sind zweitrangig gegenüber Design; Markenkontrollen nur in Bezahltarifen
- Preise: Kostenloser Tarif verfügbar; kostenpflichtige Tarife schalten Premium-Funktionen frei
Pictory
Am besten für: Zweitverwertung von Langform-Content als kurze Social-Media-Videos
Pictory eignet sich besonders, wenn du bestehende Inhalte wie Blogartikel, Webinare oder Whitepaper in Videos umwandeln willst. Die KI analysiert den Text und ordnet automatisch passende Visuals zu.
Für Content-Marketer:innen, die mehr aus vorhandenem Material herausholen wollen, spart Pictory viel Zeit. Allerdings wirken die Ergebnisse oft schablonenhaft, und die Gestaltungsmöglichkeiten sind begrenzt.
- Stärken: Schnelle Content-Zweitverwertung, KI-gestütztes Visual Matching, gut für Social Clips
- Einschränkungen: Eingeschränkte Gestaltungskontrolle; Ergebnisse können generisch wirken
- Preise: Kostenlose Testversion verfügbar; kostenpflichtige Tarife ab ca. 19 $/Monat
Synthesia
Am besten für: Avatar-basierte Erklär- und Schulungsvideos
Synthesia hat sich auf KI-generierte Presenter:innen spezialisiert. Du gibst ein Skript ein, wählst einen Avatar – und die Plattform erstellt ein Video, in dem dieser Avatar deinen Text spricht. Typische Einsatzbereiche sind Schulungsinhalte, Onboarding-Videos und mehrsprachige Kommunikation.
Die Avatare wirken realistisch, haben aber immer noch eine erkennbare „KI-Presenter"-Qualität, die nicht zu jeder Marke passt. Die Preise liegen über denen der meisten Alternativen.
- Stärken: Hochwertige KI-Avatare, Mehrsprachigkeit, ideal für Schulungsinhalte
- Einschränkungen: Teuer; Avatar-Stil passt nicht zu jeder Markenästhetik
- Preise: Kein kostenloser Tarif; ab ca. 22 $/Monat
VEED
Am besten für: Schnelle, browserbasierte Bearbeitung mit KI-Funktionen
VEED ist ein schlanker, browserbasierter Editor für gängige Aufgaben wie Untertitelung, Transkription und einfache KI-Korrekturen. Die Einarbeitung geht schnell, und für kurze Social-Media-Edits ist das Tool ideal.
Für Teams, die mehr als einfache Bearbeitung brauchen, aber keine schwere Software wollen, trifft VEED einen guten Mittelweg. Für Enterprise-Zusammenarbeit oder strikte Markenkontrollen ist es weniger geeignet.
- Stärken: Schnelle browserbasierte Bearbeitung, automatische Untertitel, Bildschirmaufnahme
- Einschränkungen: Weniger Templates; nicht für Enterprise-Workflows konzipiert
- Preise: Kostenloser Tarif verfügbar; kostenpflichtige Tarife bieten mehr Funktionen
Lumen5
Am besten für: Automatische Umwandlung von Blogartikeln in Social-Media-Videos
Lumen5 nutzt KI, um geschriebene Artikel in Video-Content zu verwandeln. Füge eine URL oder einen Text ein – und die Plattform generiert Szenen mit passenden Visuals. Content-Marketer:innen nutzen es, um die Reichweite geschriebener Inhalte zu verlängern.
Die Automatisierung ist praktisch, aber die Anpassungsmöglichkeiten sind begrenzt. Ohne zusätzliche Nachbearbeitung wirken die Ergebnisse oft generisch.
- Stärken: KI-gestützte Blog-zu-Video-Konvertierung, Stock-Media-Bibliothek, automatische Szenenerstellung
- Einschränkungen: Eingeschränkte Anpassung; Ergebnisse können schablonenhaft wirken
- Preise: Kostenloser Tarif mit Wasserzeichen; kostenpflichtige Tarife bieten mehr Kontrolle
Kapwing
Am besten für: Kollaborative, browserbasierte Videobearbeitung
Kapwing punktet besonders bei Kollaborations-Funktionen. Remote-Teams arbeiten gemeinsam in geteilten Arbeitsbereichen, hinterlassen Kommentare und iterieren an Projekten – ganz ohne Software-Download.
Der Editor ist für ein browserbasiertes Tool umfangreich, erfordert aber mehr manuelle Arbeit als KI-lastige Alternativen. Teams, die Zusammenarbeit über Automatisierung stellen, greifen oft zu Kapwing.
- Stärken: Starke Kollaborations-Tools, umfassender Browser-Editor, gut für Social Content
- Einschränkungen: Weniger KI-Automatisierung; mehr manuelle Bearbeitung nötig
- Preise: Kostenloser Tarif verfügbar; kostenpflichtige Tarife für mehr Funktionen und Speicher
Biteable
Am besten für: Einfache animierte Erklärvideos und Werbeclips
Biteable bietet eine große Bibliothek animierter Templates für Erklärvideos und Werbeinhalte. Die Oberfläche ist unkompliziert, und du erstellst professionelle Animationen ganz ohne Designkenntnisse.
Der Kompromiss: Flexibilität. Du arbeitest größtenteils innerhalb der Template-Vorgaben. Der kostenlose Tarif enthält Wasserzeichen, und die kostenpflichtigen Tarife liegen preislich über einigen Wettbewerbern.
- Stärken: Umfangreiche animierte Template-Bibliothek, einfach zu bedienender Editor, gut für Werbung
- Einschränkungen: Eingeschränkte Flexibilität außerhalb der Templates; Wasserzeichen im kostenlosen Tarif
- Preise: Kostenloser Tarif mit Wasserzeichen; kostenpflichtige Tarife ab ca. 49 $/Monat
Warum nach Einer InVideo-Alternative Suchen?
Business-Teams stoßen oft auf Reibungspunkte, wenn ihre Anforderungen über einfachen Social Content hinauswachsen. Das sind die häufigsten Gründe für die Suche nach einer anderen Plattform:
- Eingeschränkte Bearbeitungsoptionen in Bezahltarifen: InVideos Bearbeitungsoberfläche kann sich einschränkend anfühlen, wenn du präzise Kontrolle über Layouts, Timing oder Übergänge brauchst. Teams, die hochwertige, markenkonforme Inhalte erstellen, empfinden die Anpassungsmöglichkeiten oft als zu eng.
- Nutzungslimits, die den Output bremsen: InVideos Preisstufen begrenzen Exporte und Videominuten. Für Teams, die wöchentlich oder monatlich Videos produzieren – ob Social Posts, Schulungsupdates oder Event-Recaps – werden diese Limits schnell zum Engpass.
- Wasserzeichen bei kostenlosen und günstigen Tarifen: InVideos kostenloser Tarif enthält Branding auf den Exporten – das funktioniert nicht für den professionellen Einsatz. Die meisten Wettbewerber handhaben das genauso, was wirklich kostenlose Optionen ohne Wasserzeichen selten macht.
- Fehlende Markenkontrollen und Team-Funktionen: Enterprise-Nutzer:innen vermissen bei InVideo oft Brand-Kit-Optionen, zentrale Asset-Bibliotheken und Kollaborations-Tools. Wenn mehrere Personen an Videos arbeiten oder strenge Markenrichtlinien gelten, wird diese Lücke zum echten Problem.
So Wählst du die Richtige Video-Plattform als InVideo-Alternative
Die richtige InVideo-Alternative hängt davon ab, was dein Team erstellt und wie ihr zusammenarbeitet.
Am Besten für Marketing- und Social-Media-Teams
Geschwindigkeit und Templates zählen hier am meisten. Marketing-Teams erstellen in der Regel wöchentlich oder häufiger Content – schnell arbeiten, ohne Qualität einzubüßen, hat oberste Priorität.
Top-Empfehlungen: PlayPlay, Canva, Pictory
Achte auf Plattformen mit starken Template-Bibliotheken, schnellen Export-Optionen und Formaten, die für Social-Media-Kanäle optimiert sind. KI-Funktionen, die Scripting oder Visual-Auswahl beschleunigen, sparen jede Woche Stunden.
Am Besten für Interne Kommunikation und HR
Schulungsvideos, Onboarding-Inhalte und Unternehmens-Ankündigungen erfordern einen anderen Ansatz. Professionelle Qualität ist wichtig – ebenso wie Klarheit und Konsistenz im gesamten Unternehmen.
Top-Empfehlungen: PlayPlay, Synthesia
Avatar-Funktionen eignen sich gut für Schulungsinhalte. Klare Voiceovers und professionelle Templates sorgen dafür, dass Botschaften ankommen. Für Inhalte in mehreren Sprachen wird Mehrsprachigkeits-Support wichtig.
Am Besten für Enterprise-Teams mit Strengen Markenrichtlinien
Wenn mehrere Personen abteilungsübergreifend Videos erstellen, wird Markenkonsistenz entscheidend. Leitplanken, die alle markenkonform halten, ohne sie auszubremsen, sind unverzichtbar.
Top-Empfehlung: PlayPlay
Achte auf Plattformen mit Brand Kits, gesperrten Templates, Asset-Bibliotheken und Freigabe-Workflows. Team-Berechtigungen stellen sicher, dass die richtigen Personen bearbeiten können, während andere nur ansehen oder kommentieren.
Finde den Richtigen InVideo-Konkurrenten für Dein Team
Die Wahl einer InVideo-Alternative hängt davon ab, wie dein Team tatsächlich arbeitet. Für gelegentliche Social Clips reicht ein schlankes Tool wie VEED oder Canva oft aus. Für regelmäßige Videoproduktion über mehrere Teams hinweg funktioniert eine Lösung besser, die auf Skalierung ausgelegt ist – mit Markenkontrollen, Kollaborations-Tools und Support, wenn du nicht weiterkommst.
Die besten Plattformen beseitigen Reibung bei der Videoproduktion, ohne Qualität oder Markenkonsistenz zu opfern. Genau diese Balance lohnt sich.
PlayPlay überzeugt, wenn dein Team regelmäßig professionelle, markenkonforme Videos erstellen muss. Die Plattform vereint Geschwindigkeit mit Kontrolle: Auch Nicht-Editor:innen erstellen hochwertige Inhalte in Minuten, während integrierte Markenleitplanken sicherstellen, dass jedes Video deinen Standards entspricht.
Über 3.000 Unternehmen vertrauen auf PlayPlay, um jeden Monat Tausende Videos zu erstellen – von Fortune-500-Konzernen bis hin zu schnell wachsenden Start-ups – ganz ohne eigene Videoproduktions-Teams oder Agenturen.
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